Netzfund
Letztes Jahr mußte Rolf das erste Mal Rosenmontags arbeiten. Er war Handelsvertreter, und besuchte Baumärkte. Nicht gerade bester Laune fuhr er aus einer Ortschaft raus, wo er gerade eine Stunde wegen des Umzuges verloren hatte.
Da hellte sich sein Gesicht auf. An der Straße standen 2 Tramperinen, beide ca 20 Jahre jung. Die vordere war als Vampir verkleidet, trug unter einem schwarzen Umhang eine schwarze Bluse und enge schwarze Jeans, die in ein Paar schwarze Plateaustiefel mit Blockabsätzen endeten. Sie hatte pechschwarzes langes Haar, war bleich geschminkt, mit knallrotem Lippenstift auf einem Schmollmund. Sie war etwas füllig, aber sehr nett anzusehen.
Die Hintere von den beiden war Indianerin. Ihre langen blonden Haare hatte sie zu Zöpfen geflochten, die an den Seiten baumelten. Der Indianerrock war megakurz, sodaß man ihre schönen schlanken Beine, die in einer Glanzstrumpfhose steckten, nicht übersehen konnte. An den Füßen trug sie schwarze Pumas. Mit ihrer Kriegsbemalung sah sie eher lustig als wild aus, aber auf jeden Fall war sie eine echte Schönheit.
Rolf bremste, und die beiden kamen zu ihm ans Fenster. „Hallo, kannst du uns mitnehmen, wir wollen 3 Ortschaften weiter auf den nächsten Zug.“ Rolf räusperte sich, und dachte, dass die junge Frau schon gut getankt hatte, und zwar Apfelkorn, wie er aus der Fahne schloß.
„Ja sicher, steigt ein.“ „Suuuuuper, danke dir.“
Die Indianerin setzte sich nach hinten, und Gräfin Dracula, mit der er gesprochen hatte, setzte sich zu ihm nach vorne. Rolf fuhr los, und sie quatsche sofort los. Warum er nicht verkleidet wäre, wie man denn heute arbeiten könnte, das sie Rosie und ihre Freundin Lisa hieß, das Jungs alle blöde sind, und und und, ohne Luft zu holen.
Dann sah sie Rolfs Maskotchen am Spiegel hängen. „Was ist das denn?“ lachte sie. Es war eine Dominamaus mit Peitsche.
„Nun,“ sagte Rolf, der sich dachte, dass er ja kein Blatt vor dem Mund nehmen müßte, da die Mädchen in 10-15 Minuten sowieso aussteigen würden, und er sie nie wiedersehen würde. „Ich bin ein Sklave der holden Weiblichkeit. Und den Damen, denen ich diene, kann ich kaum einen Wunsch abschlagen.“ Wie auch, in Wirklichkeit diente er niemanden, außer in seiner Phantasie.
Die beiden Mädels fingen an zu gackern, und Rosie fragte lachend: „Und was machst du so?“
„Nun ja, wenn meine Lady nach Hause kommt, tritt sie sich zum Beispiel ihre Stiefel auf mir sauber, oder ich poliere ihre Schuhe mit der Zunge, oder verwöhne ihre Füße nach einem anstrengenden Tag. Wenn sie möchte, diene ich als Sitzkissen, und und und.“
Den beiden kamen vor lachen die Tränen. Irgendwie hatte er mit einer anderen Reaktion gerechnet, wenn er auch nicht wußte, mit welcher genau. „Du findest es also toll, wenn Frauen auf dir rumtrampeln, und du leckst ihnen gerne die Schuhe sauber?“ fragte Lisa von hinten lachend. Es war der erste Satz den sie sagte. „Jepp, so ist es.“ Da streckte sie ihr Bein zwischen die Sitze, so das ihr Puma vor seiner Nase war. „Na denn mal los, die können eine Wäsche gebrauchen.“
Nun stockte Rolf der Atem. Das war ja zu schön um wahr zu sein. Ohne zu überlegen zog er seine Zunge über den leicht verdreckten Turnschuh, saugte an der Spitze und lutsche wieder die Seite ab.
Doch dann konzentrierte er sich wieder auf den Verkehr.
„Seht ihr, ich habe nicht gelogen. Leider kann ich während der Fahrt natürlich nicht so intensiv putzen.“
„Na dann halt doch an.“
„Hier??? Und dann auf offener Straße meine Dienste verrichten? Sorry, das geht leider nicht.“
„Schaaaaade, also ich würde gerne ein wenig auf dir rumtrampeln. Wo darf man das bei dir denn, auf dem Rücken, oder wo sonst?“
„Also mit Schuhen gibt's als Einschränkung das Gesicht, aber sonst überall.“ „Und wenn ich die Schuhe ausziehe?“
„Dann natürlich auch auf meinem Gesicht.“
Die beiden lachten laut.
„Also das würd ich doch nun wirklich gerne sehen. Das kann ich mir absolut nicht vorstellen.“
„Mensch Lisa, wir fahren doch fast am alten Tierpark vorbei, da ist doch ein riesen Parkplatz am Waldrand. Da ist nie einer.“
„Ja stimmt. Hey komm, da fahren wir hin.“
Rolf lachte. „Und dann.“
„Na dann leckst du uns die Schuhe blank, und zum Dank trampeln wir was auf dir rum, jepeeee, und ich will sehen, was passiert, wenn ich auf deinem Gesicht rumstampfe, hahahahah, das wird ein Spaß.“
„Wieso du, ich will auch, hihihihi.“
Rolf lachte wieder.
„Das meint ihr jetzt doch nicht ernst oder?“
Rosi sah ihm in die Augen, und er sah das sie gut angeheitert war.
„Doch, tun wir Sklave der Weiblichkeit.“
Sie hatte versucht es ernst zu sagen, prustete aber nun los, wobei sie ihm etwas Speichel ins Gesicht spritze.
„Oh, entschuldige.“
„Kein Problem, das macht mir nichts.“
„Nicht?“
„Nein. Na, ich denke ihr wollt zum Zug?“
„Der geht erst in 2 Stunden, und solange wirst du uns nicht ertragen können.“ Lisa lachte wieder hemmungslos.